Meine Unterkünfte in Kanada

„Trusted Housesitters“ in Toronto

Wer es noch nicht kennt, dem kann ich es sehr empfehlen! Kurz zu Erklärung: Es ist im Prinzip wie AirBnB, man wohnt dort in privaten Unterkünften. Der Unterschied ist hier nur, dass man hier auf Haustiere des Besitzers aufpasst und sich um sie kümmert. Dafür kostet das Wohnen nichts. Für eine Jahresmitgliedschaft bei Trusted Housesitters zahlt man ungefähr 90 Euro. Ich habe damals ein Angebot von 65 Euro bekommen und mich gleich angemeldet.

Penny und Lady Gray

Mein erster „House-Sit“ war sehr spontan. Ich bekam immer die neuesten Angebote der App zugeschickt und lustigerweise war es von meinem Hostel nur 5 min zu Fuß entfernt. Nachdem ich dann mit Stephanie geschrieben hatte, haben wir uns mal abends getroffen, um uns kennen zu lernen. Ihr Mann, Derek, war auch dabei und wir haben uns gleich gut verstanden. Somit hatte ich meinen erste Unterkunft für ein paar Tage mit 2 süßen Katzen, die einfach zu pflegen waren. 2 mal am Tag gab es was zu fressen für sie und einmal am Tag habe ich das Katzenklo gesäubert. Ich hatte das ganze Haus der beiden zur Verfügung mit Garten. Stephanie war so nett und hat mir ihre Bike-Sharing Karte überlassen. So konnte ich auch noch umsonst in der Stadt Fahrrad fahren. Die beiden haben mir außerdem noch super Tipps gegeben was ich alles hier tun kann. Voll genial! 🙂

Luna und Hazel

Meinen zweiten Sit und meinen Favorit, hatte ich bei Kristy und Jared. Die beiden sind auf eine Hochzeit nach Halifax geflogen und haben dringend jemand gebraucht, der sich um die beiden Hunde kümmert. Hazel und Luna, 2 super gut erzogene Doodle-Damen. Wobei Luna noch ein Welpe mit 5 Monaten war. 🙂 Ich hatte eine sehr schöne entspannte Zeit mit den beiden. Die haben mich sofort als ihre neue „Aufpasserin“ akzeptiert. Klar ist es etwas anderes sich um 2 Hunde zu kümmern, als um Katzen. Noch dazu um einen Welpen, der eine tägliche Routine benötigt. Aber da ich mit Hunden groß geworden bin und ich deshalb Hunde sehr mag, war es für mich kein Problem mit ihnen mehrmals Gassi zu gehen. Im Gegenteil: wir hatten richtig Spaß im „off-leash“ – Hundepark. Dort konnte ich mich auch mit anderen Hundebesitzern unterhalten und hatte gleich Kontakt zu den Einheimischen.

Jetzt fragt ihr euch vielleicht, ob ich noch was anderes in der Zeit gemacht habe, als auf die Hunde zu achten? Klar, ich war nachmittags für mehrere Stunden unterwegs und habe mir noch interessante Dinge in der Stadt ansehen können. Abends bin ich dann auch noch zum Essen gegangen, während die Hunde zu Hause waren.

Ich habe mich übrigens nie unsicher gefühlt in einem fremden Haus ganz allein zu sein. Zusammen mit den Tieren war ich ja auch nicht allein 🙂

Als Kristy und Jared wieder zurück kamen, war ich sogar etwas traurig, da ich die beiden Hunde irgendwie in mein Herz geschlossen habe. Aber meine Reise musste weiter gehen. Dafür war der Abschied von Kristy sehr herzlich, die mich gleich umarmt hatte und sich sehr für meine Zeit mit den Hunden bedankte. Wir haben Kontaktdaten ausgetauscht und ich habe ihr anboten, dass sie jederzeit willkommen ist, wenn sie mal in Deutschland sein sollte.

Wer hätte gedacht, dass ich über diese Plattform „Trusted Housesitters“ auch noch Kontakte für die Zukunft knüpfe. 🙂

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